Was kostet eine digitale Speisekarte? Die Preise 2026, ehrlich aufgeschlüsselt

Stand: Juli 2026 · Marktzahlen aus unserem 10-Anbieter-Vergleich · Lesezeit ca. 6 Minuten

Die kurze Antwort: zwischen 0 € und 130 € im Monat — je nachdem, was du unter „Speisekarte" verstehst und wer die Arbeit macht. Die lange Antwort lohnt sich, weil die Preisschilder der Anbieter selten die ganze Rechnung zeigen. Hier sind die echten Zahlen, recherchiert im Juli 2026 von den öffentlichen Preisseiten.

Die vier Preisklassen im Markt

1. „Kostenlos" — mit Sternchen (0 €)

resmio Basic kostet nichts, behält aber 4 % jeder Bestellung ein (2 % bei QR-Order). MenuTiger und Almenu haben Gratis-Stufen mit hartem Limit bei Gerichten und Kategorien, dazu Fremd-Branding auf deiner Karte. Bei 2.000 € Bestellumsatz im Monat sind 4 % Provision 80 € — mehr als jedes Abo in diesem Vergleich. Kostenlos ist hier ein Einstieg, kein Preis.

2. Selbst-Editor-Tools (12–46 €/Monat)

Die größte Gruppe: Yumzi (12–27 €/Monat je nach Bindung), SpeisekarteX (15–45 €), MenuTiger (17–46 $), FineDine Starter (27 €), Almenu Pro (6,99 $). Du bekommst einen Editor und machst alles selbst: Gerichte anlegen, Preise ändern, Allergene pflegen, Übersetzungen prüfen. Der Preis ist fair — solange du die Zeit dafür hast. Rechne nach: Wer zweimal die Woche 20 Minuten in den Editor geht, arbeitet im Jahr über 30 Stunden an seiner Speisekarte.

3. Kassen- und Bestell-Suiten (40–130 €/Monat)

orderbird (39,90 €/Monat plus verpflichtendes Kassen-Abo), resmio Premium/Ultimate (69,90/129,90 €), FineDine Growth/Premium (65/127 €). Hier ist die Karte Teil eines Bestell- und Reservierungssystems. Sinnvoll, wenn du genau das willst — teuer, wenn du eigentlich nur eine gepflegte Karte brauchst.

4. Einmalkauf (fast ausgestorben)

Das Modell „einmal zahlen, fertig" bietet im SaaS-Markt kaum noch jemand an. DISH Starter hat einen Einmal-Festpreis, nennt ihn aber erst im Checkout. VeloMenu bietet den Einmalkauf bewusst an: 299 € (zzgl. USt.), dafür gehört dir die Karte komplett — Dateien, QR-Codes, zwei Aufsteller, Anleitung. Keine Folgekosten, außer du willst welche.

Die versteckten Kosten, die auf keiner Preisseite stehen

Was kostet VeloMenu — und warum so?

Zwei Pakete, beide zzgl. USt., beide ohne Provision und ohne Kassen-Zwang:

Zum Einordnen: 29 €/Monat liegt exakt auf dem Niveau von loyal oder FineDine Starter — nur dass dort niemand deine Tageskarte einpflegt. Die Rechnung hinter unserem Preis ist simpel: Ein Selbst-Editor-Abo plus deine Arbeitszeit kostet real mehr als unser Service.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine digitale Speisekarte im Monat?

Der Markt reicht von 0 € (mit Provision oder starken Limits) über 12 bis 46 € im Monat für Selbst-Editor-Tools bis 60 bis 130 € für Kassensystem-Suiten. Einmalkauf-Modelle sind selten geworden — VeloMenu bietet beides: 299 € einmal oder 29 €/Monat mit Pflege-Service.

Welche versteckten Kosten gibt es?

Die drei üblichen: Provisionen auf Bestellungen (bis 4 %), Pflichtbindung an ein Kassensystem mit eigenem Abo, und Aufsteller, die extra kosten (bis 8 € pro Tisch). Dazu kommt deine eigene Arbeitszeit, wenn du jede Preisänderung selbst einpflegen musst.

Lohnt sich der Einmalkauf oder das Abo?

Faustregel: Ändert sich deine Karte seltener als alle paar Monate und traust du dir kleine Text-Änderungen zu, rechnet sich der Einmalkauf ab dem zweiten Jahr. Ändert sich ständig etwas (Tageskarte, Saisonware), spart das Full-Service-Abo dir jede Woche Arbeitszeit.

Konkretes Angebot statt Preistabelle

Sag uns Betriebsart und Tischanzahl — du bekommst innerhalb eines Werktags ein schriftliches Angebot mit fertiger Vorschau deiner Karte. Ohne Telefontermin, ohne Verpflichtung.

Angebot anfragen

Alle Angaben nach bestem Wissen recherchiert von den öffentlichen Preisseiten der Anbieter (Stand Juli 2026, Quellen verlinkt). Preise können sich ändern — verbindlich ist immer die Anbieter-Website. Der Vergleich ist sachlich und nachprüfbar gehalten (§ 6 UWG); Fehler bitte an kontakt@velo-automation.de, wir korrigieren umgehend.